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Meine Geschichte

Warum ich heute Frauen und Kinder auf ihrem Weg zurück zu sich selbst begleite.

Es gab eine Zeit, in der ich dachte, ich müsste nur noch ein bisschen mehr schaffen. Ein bisschen mehr leisten. Ein bisschen besser organisieren. Ein bisschen stärker sein.

Ich habe Menschen begleitet, Familien unterstützt, ein eigenes Unternehmen geführt und Verantwortung getragen – mit ganzem Herzen. Nach außen schien alles zu funktionieren. Doch irgendwann bemerkte ich, dass ich mich selbst auf diesem Weg verloren hatte.

Ich hatte verlernt, meinem Körper zuzuhören. Seine Signale waren längst da – doch ich war so sehr damit beschäftigt, für andere da zu sein, dass ich sie kaum noch wahrnahm.

Der Wendepunkt

Dann wurde ich Mutter. Die Geburt meiner Zwillingstöchter war einer der tiefsten Wendepunkte meines Lebens. Nicht, weil plötzlich alles leichter wurde. Sondern weil sie mich eingeladen hat, mein Leben neu zu betrachten.

Unsere Töchter brauchten in ihren ersten Lebensjahren viel Begleitung. Auf der Suche nach Möglichkeiten, ihr Nervensystem zu unterstützen und ihnen Sicherheit zu schenken, begegnete ich der Klangarbeit. Was zunächst für sie gedacht war, veränderte nach und nach auch mich.

Zum ersten Mal seit langer Zeit spürte ich, wie es sich anfühlt, wirklich anzukommen. Nicht im Außen. Sondern in mir.

Was ich verstehen wollte

Ich begann, mich intensiv mit der Wirkung von Klang, Atem, Nervensystemregulation und körperorientierten Methoden zu beschäftigen. Nicht, weil ich noch eine weitere Ausbildung machen wollte. Sondern weil ich verstehen wollte, was unser Körper braucht, um sich sicher zu fühlen.

Ich wollte verstehen, warum wir so oft gegen uns selbst arbeiten, obwohl unser Körper uns längst zeigt, was wir wirklich brauchen. Und ich wollte meinen Töchtern etwas mitgeben, das in unserer schnelllebigen Welt unbezahlbar geworden ist: die Fähigkeit, sich selbst zu vertrauen, die eigenen Gefühle wahrzunehmen und zu wissen, dass sie genauso richtig sind, wie sie sind.

Was ich heute weiß

Ruhe entsteht nicht, wenn unser Kalender leer ist. Ruhe entsteht dann, wenn unser Nervensystem wieder erfährt, dass es sicher ist. Dass wir loslassen dürfen. Dass wir nicht ständig funktionieren müssen.

Diese Erfahrung hat mein Leben verändert. Sie hat mich gelehrt, dass unser Körper kein Gegner ist, den wir kontrollieren müssen. Er ist unser Zuhause. Und je mehr wir lernen, ihm zuzuhören, desto mehr finden wir zurück zu uns selbst.

Warum ich heute Frauen begleite

Genau deshalb begleite ich heute Frauen, die viel tragen, viel geben und sich selbst dabei manchmal aus den Augen verlieren. Ich wünsche mir, dass sie erleben dürfen, was auch ich lernen durfte: Dass wir nicht erst zusammenbrechen müssen, um uns selbst wichtig zu nehmen. Dass Selbstfürsorge kein Luxus ist, sondern die Grundlage dafür, langfristig für andere da sein zu können.

Und dass der Weg zurück zu uns selbst oft viel sanfter beginnt, als wir glauben. Mit einem bewussten Atemzug. Mit einem Klang. Mit einem Moment der Stille. Mit der Erlaubnis, einfach zu sein.

Warum mir die Arbeit mit Kindern am Herzen liegt

Genauso am Herzen liegt mir die Arbeit mit Kindern. Ich wünsche mir, dass sie gar nicht erst verlernen, woran sich so viele Erwachsene später mühsam wieder erinnern müssen: ihrem Körper zu vertrauen, Gefühle wahrzunehmen und mit all ihren Besonderheiten genau richtig zu sein.

Denn ich bin überzeugt: Wenn Frauen wieder in Verbindung mit sich selbst kommen und Kinder diese Verbindung von Anfang an bewahren dürfen, entsteht etwas Wertvolles. Mehr Ruhe. Mehr Vertrauen. Mehr Miteinander.

Das ist mein Warum. Und genau dafür öffne ich einen Raum – mit Klang, Atem und achtsamer Begleitung. Ich freue mich darauf, dich ein Stück auf deinem Weg zu begleiten.

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